Gestern habe ich mitbekommen, wie ein "Bekannter" (das Wort Kollege möchte ich an dieser Stelle nicht verwenden) eine gemeinsame Freundin ziemlich fertig gemacht hat. Ich halte mich generell aus sowas lieber raus, ich mag keine Dreierkonstallationen ala "aber er hat das auch gesagt..." und dennoch kann ich mich mit meiner Meinung dazu nicht zurückhalten. Zumindest hier nicht.
Ich hasse Menschen, die sich gut fühlen indem sie andere wissendlich verletzen. Das zeugt davon, dass man selbst eigentlich ziemliche Minderwertigkeitskomplexe haben muss. Ich hasse Menschen, die den ganzen Tag rumheulen und in Selbstmitleid versinken und die Schuld für ihre Probleme abwechselnd auf irgendwelche anderen Menschen schieben. Die den ganzen Tag darüber reden wie schlecht es ihnen doch geht, weil die ganze Welt sie mies behandelt und sie können ja nichts dagegen tun.
Zudem ist es noch besonders effektiv sich die ganze Zeit wie ein egoistisches Arschloch aufzuführen und dann zu sagen "ich muss auch EINMAL an mich denken".
Donnerstag, 10. November 2011
Mittwoch, 9. November 2011
Machen wir uns selbst den meisten Stress?
Heute wurde mir auf Formspring die Frage gestellt, ob ich Aufgaben sofort erledige oder lieber aufschiebe? Natürlich schiebe ich sie auf... obwohl ich doch weiß, dass es besser für mein gesamtes Zeitmanagement wäre sie sofort zu erledigen.
Ich hasse Zeitdruck (und ich hasse diese Schreiboberfläche von Blogspot, im Vergleich mit Wordpress ist das hier wirklich der Holocaust). Und ich habe ein sehr großes Problem, ich bin einfach nicht in der Lage auf Befehl zu arbeiten. Nein, ich meine das ganz ehrlich. Ich kann es nicht. Ich konnte es schon in der Schule nicht.
Klausuren waren für mich echt ein ziemliches Problem, nicht weil ich Prüfungsangst hatte (eigentlich war mir während meiner Zeit in der Oberstufe alles sowas von egal, dass es ein Wunder ist das ich heute überhaupt ein Abitur habe). Sondern einfach weil sich in meinem Inneren alles dagegen sträubte auf Befehl einen Stift zu nehmen und dann etwas auf mein Blatt zu schreiben. Das ging sogar soweit, dass ich nicht selten bei einer dreistündige Klausur 2 Stunden damit verbracht habe Fusseln von meinem Pullover zu suchen, in Ruhe zu Frühstücken oder meine Füße auf den Tisch zu legen und erst in der dritten Stunde damit begonnen habe das Blatt zu lesen. Ich habe es einfach nicht geschafft mich zu überwinden, vorher die Aufgabenstellung zu lesen.
Nun, worauf ich eigentlich hinauswollte ist etwas anderes. Kennt ihr Babylon? Das im heutigen Irak? Biblisch vielleicht durch den Turmbau zu Babel bekannt... nun auf jeden Fall war Babylon ein ziemlich reiches Königreich und auch durch seine hängenden Gärten berühmt (übrigens eines der Weltwunder der Antike). Babylon hatte aus einem Grund genug Geld... okay ich gebe zu, ich habe keine Ahnung ob die Story der Wahrheit entspricht, irgendwie historisch belegt ist, aber ich berichte sie euch trotzdem mal.
Wenn man heute einen Kredit aufnimmt, muss man irgendwas als Sicherheit hinterlegen. Zum Beispiel ein Haus oder sein Auto. Kann man den Kredit dann nicht mehr zurückzahlen, wandert dieser Gegenstand automatisch in den Besitz der Bank und sie kann ihn verkaufen um daraus den Erlös zu bekommen. In Babylon konnten die Menschen aber noch eine weitere Sicherheit hinterlegen, sie konnten eine Hypothek auf sich selbst aufnehmen.
Konnten sie ihren Kredit dann nicht zurückzahlen, verloren sie automatisch ihre Rechte und wurden als Sklaven gehandelt. Natürlich hat niemand ernsthaft daran geglaubt, dass ihm das passieren würde, denn so wie die Menschen auch heute sind ist für sie Freude deutlich präsenter als Schmerz. Dies bedeutet, dass sie lieber daran gedacht haben, was sie jetzt haben möchten, statt an das Risiko das sie dabei eingehen.
Früher dachte ich eigentlich, dass diese Story ausnahmslos auf alle Menschen gleich übertragbar wäre. Inzwischen denke ich aber, dass es doch große Unterschiede zwischen den einzelnen Menschen gibt. Ich halte es inzwischen für bewiesen, dass es Menschen gibt die von etwas weg motiviert sind und andere sind zu etwas hin motiviert. Das bedeutet in die Praxis übertragen, dass der eine eher bereit ist zu arbeiten um zu verhindern, dass er seinen Job verliert und der nächste wird eher dadurch motiviert dass er eine Beförderung bekommen könnte.
So einfach die Theorie, in der Praxis ist es aber manchmal noch ein wenig unterschiedlich, weil diese Stereotypen zum einen hin und wieder wechseln und zum anderen von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark verteilt sind.
Ich glaube niemand ist zu 100% das eine und zu 0% das andere, meist trägt man beide Teile in sich, deren Verteilung je nach Situation varrieren.
In der Schule war ich sicherlich zum überwiegenden Teil einfach darauf bedacht, das nötigste irgendwie zu schaffen um nicht von der Schule zu fliegen. Später bin ich dazu übergegangen mir immer wieder selbst neue Aufgaben aufzubürden, weil ich zu etwas hin motiviert war, wenn es aber um die Ausführung der Aufgaben ging war ich eher davon motiviert sie erfüllen zu müssen, damit ich das versprochene Geld dann auch bekomme.
Klingt wahrscheinlich eigentlich sehr cool, ein bisschen wie ein Perpetuum mobile oder so, dass sich immer wieder selbst antreibt und dann dafür sorgt dass die Arbeit auch verrichtet wird. In der Realität ist es aber eher vergleichbar mit einem Teufelskreis.
Ich hasse Zeitdruck (und ich hasse diese Schreiboberfläche von Blogspot, im Vergleich mit Wordpress ist das hier wirklich der Holocaust). Und ich habe ein sehr großes Problem, ich bin einfach nicht in der Lage auf Befehl zu arbeiten. Nein, ich meine das ganz ehrlich. Ich kann es nicht. Ich konnte es schon in der Schule nicht.
Klausuren waren für mich echt ein ziemliches Problem, nicht weil ich Prüfungsangst hatte (eigentlich war mir während meiner Zeit in der Oberstufe alles sowas von egal, dass es ein Wunder ist das ich heute überhaupt ein Abitur habe). Sondern einfach weil sich in meinem Inneren alles dagegen sträubte auf Befehl einen Stift zu nehmen und dann etwas auf mein Blatt zu schreiben. Das ging sogar soweit, dass ich nicht selten bei einer dreistündige Klausur 2 Stunden damit verbracht habe Fusseln von meinem Pullover zu suchen, in Ruhe zu Frühstücken oder meine Füße auf den Tisch zu legen und erst in der dritten Stunde damit begonnen habe das Blatt zu lesen. Ich habe es einfach nicht geschafft mich zu überwinden, vorher die Aufgabenstellung zu lesen.
Nun, worauf ich eigentlich hinauswollte ist etwas anderes. Kennt ihr Babylon? Das im heutigen Irak? Biblisch vielleicht durch den Turmbau zu Babel bekannt... nun auf jeden Fall war Babylon ein ziemlich reiches Königreich und auch durch seine hängenden Gärten berühmt (übrigens eines der Weltwunder der Antike). Babylon hatte aus einem Grund genug Geld... okay ich gebe zu, ich habe keine Ahnung ob die Story der Wahrheit entspricht, irgendwie historisch belegt ist, aber ich berichte sie euch trotzdem mal.
Wenn man heute einen Kredit aufnimmt, muss man irgendwas als Sicherheit hinterlegen. Zum Beispiel ein Haus oder sein Auto. Kann man den Kredit dann nicht mehr zurückzahlen, wandert dieser Gegenstand automatisch in den Besitz der Bank und sie kann ihn verkaufen um daraus den Erlös zu bekommen. In Babylon konnten die Menschen aber noch eine weitere Sicherheit hinterlegen, sie konnten eine Hypothek auf sich selbst aufnehmen.
Konnten sie ihren Kredit dann nicht zurückzahlen, verloren sie automatisch ihre Rechte und wurden als Sklaven gehandelt. Natürlich hat niemand ernsthaft daran geglaubt, dass ihm das passieren würde, denn so wie die Menschen auch heute sind ist für sie Freude deutlich präsenter als Schmerz. Dies bedeutet, dass sie lieber daran gedacht haben, was sie jetzt haben möchten, statt an das Risiko das sie dabei eingehen.
Früher dachte ich eigentlich, dass diese Story ausnahmslos auf alle Menschen gleich übertragbar wäre. Inzwischen denke ich aber, dass es doch große Unterschiede zwischen den einzelnen Menschen gibt. Ich halte es inzwischen für bewiesen, dass es Menschen gibt die von etwas weg motiviert sind und andere sind zu etwas hin motiviert. Das bedeutet in die Praxis übertragen, dass der eine eher bereit ist zu arbeiten um zu verhindern, dass er seinen Job verliert und der nächste wird eher dadurch motiviert dass er eine Beförderung bekommen könnte.
So einfach die Theorie, in der Praxis ist es aber manchmal noch ein wenig unterschiedlich, weil diese Stereotypen zum einen hin und wieder wechseln und zum anderen von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark verteilt sind.
Ich glaube niemand ist zu 100% das eine und zu 0% das andere, meist trägt man beide Teile in sich, deren Verteilung je nach Situation varrieren.
In der Schule war ich sicherlich zum überwiegenden Teil einfach darauf bedacht, das nötigste irgendwie zu schaffen um nicht von der Schule zu fliegen. Später bin ich dazu übergegangen mir immer wieder selbst neue Aufgaben aufzubürden, weil ich zu etwas hin motiviert war, wenn es aber um die Ausführung der Aufgaben ging war ich eher davon motiviert sie erfüllen zu müssen, damit ich das versprochene Geld dann auch bekomme.
Klingt wahrscheinlich eigentlich sehr cool, ein bisschen wie ein Perpetuum mobile oder so, dass sich immer wieder selbst antreibt und dann dafür sorgt dass die Arbeit auch verrichtet wird. In der Realität ist es aber eher vergleichbar mit einem Teufelskreis.
Dienstag, 8. November 2011
Life begins at the end of your comfort zone.
Kennst du den Spruch "Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum?", soll ich dir was sagen? 99% der Leute die diesen Spruch geil finden Leben nicht danach, sie machen genau das Gegenteil. Sie verträumen ihr ganzes Leben und sind nicht bereit neue Dinge auszuprobieren. Vielleicht haben sie auch nur Angst oder sie gehen lieber den leichten Weg. Ich weiß es nicht. Es ist genau so, wie Menschen sagen "ich mache das Irgendwann..." sie meinen damit "ich mache das nie, aber das kann ich natürlich nicht sagen, stattdessen denke ich mir Gründe aus wieso ich es nicht tun kann... zB muss ich jetzt noch Staubsaugen..."
Weißt du was ich meine? Der Spruch im Titel ist genau so etwas, so ein typischer Spruch er besagt eigentlich nichts anderes als dass das wirklich lebenswerte Leben jenes ist, dass man mit Dingen verbringt die man nicht jeden Tag tut. Klar, klingt eigentlich voll logisch und verständlich. Aber wo ist der Haken? Der Haken ist, dass die Leute das zwar wissen, sie tun es aber nicht.
Ich habe den Spruch übrigens von einem guten Freund (und wieder einmal bin ich froh, dass ich hier mehr oder weniger anonym blogge. nein okay anonym bin ich nicht, wenn mich jemanden finden will, wird er das spätestens über mein Google Profil tun, das ist auch okay so... aber ich muss diese Gedanken nicht meinen normalen Lesern auf die Nase binden).
Der Freund, ich nenne ihn jetzt einfach mal M. war in seinem Kopf ein richtig krasser Typ, das klingt jetzt beleidigend, so ist es aber nicht gemeint. Ich mochte ihn auch mit seinem Handeln, ich mochte ihn als Freund ja, aber es war eine riesige Schlucht zwischen dem wie er vorgegeben hat zu sein und wie er wirklich war. Solche Sprüche wie "Life begins at the end of your comfort zone." waren bei ihm ganz vorne mit dabei. Er hat ständig davon erzählt, dass er jeden Tag neue Dinge ausprobieren möchte, dass er wo er auch nur kannte neue Menschen kennenlernen will und dass das für ihn alles kein Problem ist. Er hat einen über the Law of Attraction erzählt, darüber dass er super cool bei Frauen ankommt, weil er einfach so ein cooler und unabhängiger Typ ist...
Das miese war, wenn man es nicht besser wusste, hat man es wirklich geglaubt.
Es ist eigentlich traurig, dass es in Wirklichkeit total anders war. Der Junge, der immer davon geredet hat, dass wir unsere Lebensqualität steigern, wenn wir offen auf andere Menschen zugehen und sie kennenlernen war in Wirklichkeit total schüchtern.
Ich erinnere mich noch daran, dass er mit einem anderen guten Kollegen auf einer Studentenparty war, vorher hat er noch einen darüber gelabert wie viele Frauen er ansprechen und abschleppen wird, dass er zwar nicht hingeht um Frauen kennenzulernen sondern um Spaß zu haben und neue Leute kennen zu lernen und dass dann die Frauen von ganz alleine kommen, einfach weil er so ein cooler Typ ist. Und wie war es am Ende?
Am Ende hat er es nicht geschafft irgendjemanden anzusprechen, egal ob Mann oder Frau, er stand die ganze Zeit in der Ecke mit einem Bier und hat den Leuten nicht mal in die Augen schauen können und gegen Mitternacht hat er auf der Toilette nen halben Nervenzusammenbruch geschoben weil er sich so unendlich scheiße gefühlt hat.
Nein, ich will mich nicht da irgendwie drüber stellen oder sagen "hey guckt euch mal den Idioten an, er hat soziale Ängste" nein ganz im Gegenteil, ich finde es traurig weil er mein Freund ist und selbst wenn er nicht mein Freund wäre, würde ich es traurig finden, weil es einfach scheiße ist wenn Menschen sich wegen solcher Sachen schlecht fühlen.
Aber die Moral von der Geschichte? Die ist, dass die meisten Leute ne große Fresse haben aber sich selbst nicht an das halten was sie sagen. Sie sprechen davon ihren Traum zu leben und machen Tag ein Tag aus das selbe bis sie in Rente gehen. Sie erzählen, dass sie irgendwann mal ne Weltreise machen und fahren dann noch 20 Jahre hintereinander nach Mallorca... sie reden davon dass das Leben lebenswerter wäre, wenn sie ständig und überall auf andere Menschen zugehen und hängen dann auf Partys mit nem Bier in der Hand den ganzen Abend in der selben Ecke.
Ich will jetzt auch nicht sagen "mach es einfach!" denn ich weiß selbst, dass es nicht so einfach ist etwas vollkommen neues zu machen. Ich kann das ganze hier sogar noch pseudowissenschaftlich ausführen und mit meinem Halbwissen über empirische Studien belegen, die das menschliche Verhalten erforschen. Wenn das jemand möchte, dann soll er es doch bitte in die Kommentare schreiben :P ich werde dann hier ausgiebig über Gewohnheiten und Nervenbahnen im Gehirn philosophieren...
Aber darum gehts nicht, es geht darum dass es manchmal so einfach sein kann was neues zu machen, man muss sich nur einmal kurz überwinden.
Kenn ihr diese Situationen wo ihr denkt "ich habe jetzt ÜBERHAUPT keinen Bock dies oder das zu tun... ich würde lieber tausend andere Dinge auf der Welt tun aber nicht DAS" und am Ende stellt ihr fest, dass es wahnsinnig Spaß gemacht hat.
So ging es mir immer in Reli früher in der Schule, die Stunden lagen nämlich wahnsinnig beschissen in meinem Studenplan, ich hatte davor noch Freistunden und am Nachmittag dann drei Schulstunden Reli am Stück und ich saß JEDES Mal zu Hause in meinen Freistunden und hatte SO keinen Bock dahin zu fahren... und oft habe ich es auch nicht getan, aber komischerweise war Reli auch irgendwie mein Lieblingsfach, weil in dem Kurs einfach zwei Menschen waren mit denen ich wahnsinnigen Spaß hatte und die ich sonst die ganze Woche über nicht gesehen habe... jeden verdammten Mittwoch das selbe Gefühl "nein ich habe keinen Bock, um alles auf der Welt ich will jetzt nicht aufstehen und wieder in die Stadt fahren..." und wenn die drei Stunden dann vorbei waren, war ich einfach extrem gut drauf weil sich für die kurze Pause zwischen den Stunden einfach der ganze Aufwand gelohnt hat...
Weißt du was ich meine? Der Spruch im Titel ist genau so etwas, so ein typischer Spruch er besagt eigentlich nichts anderes als dass das wirklich lebenswerte Leben jenes ist, dass man mit Dingen verbringt die man nicht jeden Tag tut. Klar, klingt eigentlich voll logisch und verständlich. Aber wo ist der Haken? Der Haken ist, dass die Leute das zwar wissen, sie tun es aber nicht.
Ich habe den Spruch übrigens von einem guten Freund (und wieder einmal bin ich froh, dass ich hier mehr oder weniger anonym blogge. nein okay anonym bin ich nicht, wenn mich jemanden finden will, wird er das spätestens über mein Google Profil tun, das ist auch okay so... aber ich muss diese Gedanken nicht meinen normalen Lesern auf die Nase binden).
Der Freund, ich nenne ihn jetzt einfach mal M. war in seinem Kopf ein richtig krasser Typ, das klingt jetzt beleidigend, so ist es aber nicht gemeint. Ich mochte ihn auch mit seinem Handeln, ich mochte ihn als Freund ja, aber es war eine riesige Schlucht zwischen dem wie er vorgegeben hat zu sein und wie er wirklich war. Solche Sprüche wie "Life begins at the end of your comfort zone." waren bei ihm ganz vorne mit dabei. Er hat ständig davon erzählt, dass er jeden Tag neue Dinge ausprobieren möchte, dass er wo er auch nur kannte neue Menschen kennenlernen will und dass das für ihn alles kein Problem ist. Er hat einen über the Law of Attraction erzählt, darüber dass er super cool bei Frauen ankommt, weil er einfach so ein cooler und unabhängiger Typ ist...
Das miese war, wenn man es nicht besser wusste, hat man es wirklich geglaubt.
Es ist eigentlich traurig, dass es in Wirklichkeit total anders war. Der Junge, der immer davon geredet hat, dass wir unsere Lebensqualität steigern, wenn wir offen auf andere Menschen zugehen und sie kennenlernen war in Wirklichkeit total schüchtern.
Ich erinnere mich noch daran, dass er mit einem anderen guten Kollegen auf einer Studentenparty war, vorher hat er noch einen darüber gelabert wie viele Frauen er ansprechen und abschleppen wird, dass er zwar nicht hingeht um Frauen kennenzulernen sondern um Spaß zu haben und neue Leute kennen zu lernen und dass dann die Frauen von ganz alleine kommen, einfach weil er so ein cooler Typ ist. Und wie war es am Ende?
Am Ende hat er es nicht geschafft irgendjemanden anzusprechen, egal ob Mann oder Frau, er stand die ganze Zeit in der Ecke mit einem Bier und hat den Leuten nicht mal in die Augen schauen können und gegen Mitternacht hat er auf der Toilette nen halben Nervenzusammenbruch geschoben weil er sich so unendlich scheiße gefühlt hat.
Nein, ich will mich nicht da irgendwie drüber stellen oder sagen "hey guckt euch mal den Idioten an, er hat soziale Ängste" nein ganz im Gegenteil, ich finde es traurig weil er mein Freund ist und selbst wenn er nicht mein Freund wäre, würde ich es traurig finden, weil es einfach scheiße ist wenn Menschen sich wegen solcher Sachen schlecht fühlen.
Aber die Moral von der Geschichte? Die ist, dass die meisten Leute ne große Fresse haben aber sich selbst nicht an das halten was sie sagen. Sie sprechen davon ihren Traum zu leben und machen Tag ein Tag aus das selbe bis sie in Rente gehen. Sie erzählen, dass sie irgendwann mal ne Weltreise machen und fahren dann noch 20 Jahre hintereinander nach Mallorca... sie reden davon dass das Leben lebenswerter wäre, wenn sie ständig und überall auf andere Menschen zugehen und hängen dann auf Partys mit nem Bier in der Hand den ganzen Abend in der selben Ecke.
Ich will jetzt auch nicht sagen "mach es einfach!" denn ich weiß selbst, dass es nicht so einfach ist etwas vollkommen neues zu machen. Ich kann das ganze hier sogar noch pseudowissenschaftlich ausführen und mit meinem Halbwissen über empirische Studien belegen, die das menschliche Verhalten erforschen. Wenn das jemand möchte, dann soll er es doch bitte in die Kommentare schreiben :P ich werde dann hier ausgiebig über Gewohnheiten und Nervenbahnen im Gehirn philosophieren...
Aber darum gehts nicht, es geht darum dass es manchmal so einfach sein kann was neues zu machen, man muss sich nur einmal kurz überwinden.
Kenn ihr diese Situationen wo ihr denkt "ich habe jetzt ÜBERHAUPT keinen Bock dies oder das zu tun... ich würde lieber tausend andere Dinge auf der Welt tun aber nicht DAS" und am Ende stellt ihr fest, dass es wahnsinnig Spaß gemacht hat.
So ging es mir immer in Reli früher in der Schule, die Stunden lagen nämlich wahnsinnig beschissen in meinem Studenplan, ich hatte davor noch Freistunden und am Nachmittag dann drei Schulstunden Reli am Stück und ich saß JEDES Mal zu Hause in meinen Freistunden und hatte SO keinen Bock dahin zu fahren... und oft habe ich es auch nicht getan, aber komischerweise war Reli auch irgendwie mein Lieblingsfach, weil in dem Kurs einfach zwei Menschen waren mit denen ich wahnsinnigen Spaß hatte und die ich sonst die ganze Woche über nicht gesehen habe... jeden verdammten Mittwoch das selbe Gefühl "nein ich habe keinen Bock, um alles auf der Welt ich will jetzt nicht aufstehen und wieder in die Stadt fahren..." und wenn die drei Stunden dann vorbei waren, war ich einfach extrem gut drauf weil sich für die kurze Pause zwischen den Stunden einfach der ganze Aufwand gelohnt hat...
Montag, 7. November 2011
Herbst
Dieses Jahr ist der Herbst wirklich wunderschön. Vor über einer Woche sind einige Fotos entstanden, die ich bereits an anderer Stelle veröffentlicht hatte, hier fehlten sie aber bis jetzt noch :)
Die Bilder dürft ihr gerne auf eurem Blog verwenden, wenn ihr im Gegenzug einen Link hierher setzt!
Die Bilder dürft ihr gerne auf eurem Blog verwenden, wenn ihr im Gegenzug einen Link hierher setzt!
Mehr davon gibt es übrigens in meinem Flickr Stream.
Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?
Dieses Video habe ich gestern schnell gedreht. Wirklich quick n dirty. Ich hab durch Zufall bemerkt, dass mein Youtube Account mal wahnsinnig viele Views hatte. Nun ja, ihr müsst mir verzeihen dass ich etwas nervös wirke :D ich hab echt mega lang keine Videos mehr gemacht. Have Fun!
The 365 Day Challenge
So jetzt bin ich bei Blogpost angemeldet. Eigentlich ein komisches Gefühl hier zu bloggen, weil ich Blogspot eigentlich nie mochte... ist schon ganz komisch, denn das hier ist nicht mein erster Blog. Ich bin eigentlich schon total lange dabei, ich blogge auf ner eigenen Domain seit mehreren Jahren, habe einen Tumblr Blog, einen Twitteraccount mit fast 900 Followern und und und... aber wisst ihr was mich ankotzt? Immer wenn ich dort etwas schreibe muss ich überlegen, wie ich es sage und was ich sage. Wisst ihr was ich meine? Wenn einen so viele Leute kennen, dann kotzt es einen irgendwann so richtig an. Weil man nie weiß ob jemand das was man schreibt falsch versteht.
Hey, viele von euch werden jetzt sagen "es ist doch egal was andere denken, schreib das was du willst" ja das stimmt schon und prinzipiell kann es mir wirklich egal sein was irgendwelche Menschen im Internet von mir denken, aber wisst ihr was? Viele von diesen Menschen sind inzwischen meine Freunde geworden, sie verfolgen meine Twitterupdates, meine Blogposts usw. und ich habe nicht immer Bock darauf, dass sie mich darauf ansprechen.
Ich liebe es neue Dinge auszuprobieren. Nicht alles was ich anpacke funktioniert, ganz im Gegenteil ich habe tausend Sachen in meinem Leben gemacht die nicht funktioniert haben. Ich habe vor einem Jahr Youtube Videos gedreht (lustigerweise hat mein Account 36 000 Views gehabt, wie ich gestern feststellte :D ) und irgendwann habe ich es gelassen, weil es mich genervt hat ständig darauf angesprochen zu werden und gefragt zu werden "warum machst du das eigentlich? es gibt so viele andere Dinge die du gut kannst" oder so Sprüche wie "Schuster bleib bei deinen Leisten" oder whatever. Es nervt einfach und wenn es dann nicht funktioniert, dann ist es doch eigentlich egal... nicht alles was ich ausprobiere muss ein riesen Erfolg sein... richtig es ist egal, es sollte egal sein, aber es nervt einfach wenn man dann drauf angesprochen wird wieso man keine Videos mehr macht.
Okay, lange Rede kurzer Sinn. Ich hab diesen Blog gemacht, weil ich irgendwo einfach mal nen Neuanfang wagen wollte, ich wollte irgendwo schreiben, abseits der Leute die mich sowieso schon überall Lesen. Und wenn ich dann nach ein paar Tagen feststelle, dass ich doch keinen Bock habe das alles aufzuschreiben, dann kann ich den Blog immer noch löschen und niemand wird mir auf die Nüsse gehen. Who cares?
By the way: Wieso dieser Blogpost 365 Day Challange heißt? Ich bin ein Fan von solchen Sachen, ich finds cool wenn man sich vornimmt einfach 365 Tage lang jeden Tag über irgendwas zu bloggen, ein Video zu machen, einen Podcast oder whatever. Es ist cool. Vielleicht ziehe ich es durch, wenn nicht ist es auch egal.
Hey, viele von euch werden jetzt sagen "es ist doch egal was andere denken, schreib das was du willst" ja das stimmt schon und prinzipiell kann es mir wirklich egal sein was irgendwelche Menschen im Internet von mir denken, aber wisst ihr was? Viele von diesen Menschen sind inzwischen meine Freunde geworden, sie verfolgen meine Twitterupdates, meine Blogposts usw. und ich habe nicht immer Bock darauf, dass sie mich darauf ansprechen.
Ich liebe es neue Dinge auszuprobieren. Nicht alles was ich anpacke funktioniert, ganz im Gegenteil ich habe tausend Sachen in meinem Leben gemacht die nicht funktioniert haben. Ich habe vor einem Jahr Youtube Videos gedreht (lustigerweise hat mein Account 36 000 Views gehabt, wie ich gestern feststellte :D ) und irgendwann habe ich es gelassen, weil es mich genervt hat ständig darauf angesprochen zu werden und gefragt zu werden "warum machst du das eigentlich? es gibt so viele andere Dinge die du gut kannst" oder so Sprüche wie "Schuster bleib bei deinen Leisten" oder whatever. Es nervt einfach und wenn es dann nicht funktioniert, dann ist es doch eigentlich egal... nicht alles was ich ausprobiere muss ein riesen Erfolg sein... richtig es ist egal, es sollte egal sein, aber es nervt einfach wenn man dann drauf angesprochen wird wieso man keine Videos mehr macht.
Okay, lange Rede kurzer Sinn. Ich hab diesen Blog gemacht, weil ich irgendwo einfach mal nen Neuanfang wagen wollte, ich wollte irgendwo schreiben, abseits der Leute die mich sowieso schon überall Lesen. Und wenn ich dann nach ein paar Tagen feststelle, dass ich doch keinen Bock habe das alles aufzuschreiben, dann kann ich den Blog immer noch löschen und niemand wird mir auf die Nüsse gehen. Who cares?
By the way: Wieso dieser Blogpost 365 Day Challange heißt? Ich bin ein Fan von solchen Sachen, ich finds cool wenn man sich vornimmt einfach 365 Tage lang jeden Tag über irgendwas zu bloggen, ein Video zu machen, einen Podcast oder whatever. Es ist cool. Vielleicht ziehe ich es durch, wenn nicht ist es auch egal.
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